Mehr Licht, offene Küche, neue Tür: Wir öffnen Wände sauber – auch Beton und Stahlbeton. Gesägt, gebohrt oder gestemmt, staubarm mit Hilti. Tragende Wand? Nur mit Statik und passendem Sturz. Zum Festpreis nach kostenloser Besichtigung.
Ob Ziegel, Beton oder Stahlbeton: Wir wählen die Methode, die am wenigsten Staub, Lärm und Erschütterung macht – und die Statik respektiert.
Der wichtigste Schritt passiert vor dem ersten Schnitt: die Frage, ob die Wand Last trägt. Davon hängt ab, ob ein Sturz nötig ist – und ob überhaupt gebohrt werden darf. Wir gehen das ehrlich mit Ihnen durch.
Der Wanddurchbruch gehört oft zur größeren Entkernung oder Wohnungsentkernung dazu; steht ein kompletter Rückbau an, sind Sie beim Abbruch richtig. Den Beton- und Bauschutt fahren wir über eigene Container ab. Wir arbeiten in ganz Berlin, unter anderem in Kreuzberg, Mitte und Tempelhof.
Beton ist schwer – und ein wertvoller Rohstoff. Statt alles in den Container zu kippen, trennen wir den Ausbruch und geben ihn in die Verwertung. Gut für Berlin, gut für Ihre Entsorgungsbilanz.
„Einen Durchbruch macht nicht die Kraft, sondern die Statik. Wer bei einer tragenden Wand den Sturz weglässt, spart eine Stunde und riskiert das halbe Haus.“
— Erhan Yılmaz, Gründer ORIDIS
Darf ich eine tragende Wand einfach durchbrechen lassen?
Nein. Bei einer tragenden Wand muss zuerst ein Statiker die Last prüfen und den nötigen Sturz (Träger) berechnen. Erst mit dieser Freigabe brechen wir durch und setzen den Träger ein. Bei nicht-tragenden Wänden entfällt das – die können wir direkt öffnen.
Wie erkenne ich, ob eine Wand tragend ist?
Als Faustregel sind Außenwände und dicke Innenwände (ab ca. 17,5 cm, oft Beton oder Vollziegel) tragend, dünne Leichtbau- oder Gipswände meist nicht. Sicherheit gibt aber nur der Grundriss oder ein Statiker. Bei der Besichtigung schauen wir uns das gemeinsam an.
Wie durchbrecht ihr Beton, ohne die ganze Wohnung einzustauben?
Wir sägen und bohren mit Hilti-Geräten, an denen direkt abgesaugt wird, und schotten den Arbeitsbereich mit Staubschutzwänden ab. Wo möglich, sägen wir statt zu stemmen – das ist leiser, erschütterungsärmer und sauberer.
Könnt ihr auch Kernbohrungen für Rohre und Leitungen machen?
Ja. Für Lüftung, Abwasser, Elektro oder eine neue Durchführung setzen wir passgenaue Kernbohrungen in Beton, Ziegel und Stahlbeton – von wenigen Zentimetern bis zu großen Durchmessern.
Wie lange dauert ein Wanddurchbruch?
Ein einzelner Türdurchbruch in einer nicht-tragenden Wand ist oft an einem Tag erledigt. Ein tragender Durchbruch mit Sturz und Abstützung dauert länger, weil sicher gearbeitet wird. Den genauen Termin nennen wir im Festpreisangebot.
Räumt ihr den Bauschutt und den Beton weg?
Ja, alles aus einer Hand. Der ausgebrochene Beton wird getrennt, abgetragen und fachgerecht mit Nachweis entsorgt – bei Bedarf über unsere eigenen Container. Die Fläche übergeben wir besenrein.
Braucht ein Wanddurchbruch eine Genehmigung?
Ein nicht-tragender Durchbruch in der eigenen Wohnung ist meist unkritisch. Sobald tragende Bauteile betroffen sind, kommen Statik und je nach Fall Zustimmung von Eigentümergemeinschaft oder Bauaufsicht ins Spiel. Mehr dazu im Ratgeber zur Genehmigung.